Viszerale Osteopathie

Die inneren Organe gehören zusammen mit ihren bindegewebigen Hüllen zum viszeralen System. Das viszerale System ist eng mit dem strukturellen/parietalen System verbunden, da auch die inneren Organe mit Nerven und Blutgefäßen versorgt werden.

Beim Hund lassen sich die Leber, der Magen, das Kolon (Teil des Dickdarms) und verschiedene Anteile des Urogenitaltraktes untersuchen und behandeln. Dabei steht weniger die Organfunktion, sondern mehr die Beweglichkeit (viszerale Mobilität) und die Eigenbewegung (viszerale Motilität) im Vordergrund.

Die inneren Organe müssen frei beweglich sein, damit sie ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen können. Ziel der viszeralen Osteopathie ist es, die Verschieblichkeit der inneren Organe zueinander und damit die eigentliche Beweglichkeit der Organe zu verbessern. Verklebte Faszien können gelöst werden, wodurch eine mangelnde Mobilität der Organe beeinflusst und korrigiert wird. Mit verschiedenen Techniken werden dann die eingeschränkten Organe mobilisiert.